Ratgeber · Vertrieb

Vertrieb auslagern: Kosten, Modelle und Ablauf im B2B

Ausgelagerter B2B-Vertrieb kostet je nach Modell zwischen rund 2.500 und 10.000 Euro pro Monat — und ist damit meist deutlich günstiger als ein eigener Vertriebsmitarbeiter. Hier lesen Sie, welche Modelle es gibt, was sie kosten und wann sich Outsourcing wirklich lohnt.

Stand: Juli 2026 · Lesezeit ca. 7 Minuten

Die kurze Antwort

Was kostet es, den Vertrieb auszulagern?

Zur Einordnung: Ein eigener Vertriebsmitarbeiter kostet mit Gehalt, Lohnnebenkosten, Tools, Auto und Einarbeitung schnell 80.000 bis 120.000 Euro im Jahr — und braucht 6 bis 12 Monate, bis er produktiv ist. Ausgelagerter Vertrieb startet dagegen in Wochen und skaliert flexibel:

Pilot-Projekt · bis 2.900 € einmalig

Der risikofreie Einstieg: 6 Wochen, klar definiertes Zielsegment, endet automatisch — mit Abschluss-Report und Empfehlung.

Laufende Neukundengewinnung · ca. 3.500–5.600 €/Monat

Kontinuierliches Outbound über E-Mail, LinkedIn und Telefon, inklusive Recherche, Qualifizierung und Terminübergabe. Meist 3 Monate Mindestlaufzeit.

Partner-Modell · ab 9.000 €/Monat + Erfolgsbeteiligung

Dedizierter Vertrieb mit Gebiets- oder Branchen-Exklusivität und erfolgsabhängiger Vergütung — für Unternehmen, die Vertrieb komplett abgeben wollen.

Alle Angaben netto; die konkreten Pakete finden Sie auf unserer Vertriebs-Produktseite.

Leistungsumfang

Was ein guter Vertriebsdienstleister übernimmt

Zielkunden & Entscheider

Wunschkundenprofil definieren, passende Firmen recherchieren, Entscheider verifizieren — die Datenbasis entscheidet über alles Weitere.

Multi-Channel-Ansprache

E-Mail, LinkedIn und Telefon in abgestimmten Sequenzen — persönlich formuliert, KI-gestützt skaliert, DSGVO-konform.

Qualifizierung & Termine

Interesse prüfen, Bedarf qualifizieren und Termine direkt in Ihren Kalender legen — mehr dazu unter B2B-Terminierung.

CRM & Reporting

Saubere Dokumentation in Ihrem CRM (z. B. HubSpot, Pipedrive, Salesforce) und Reporting, das Pipeline statt Aktivität zeigt.

Entscheidungshilfe

Wann lohnt sich Vertriebs-Outsourcing — und wann nicht?

Es lohnt sich, wenn Sie ein erklärungsbedürftiges B2B-Angebot mit ausreichendem Auftragswert haben, Ihr Team keine Zeit für systematische Neukundenakquise hat oder Sie neue Märkte testen wollen, ohne sofort Personal aufzubauen. Es lohnt sich nicht, wenn Produkt oder Positionierung noch unklar sind, der Auftragswert die Akquisekosten nicht trägt oder intern niemand die gelieferten Termine wahrnehmen kann. Ein ehrlicher Dienstleister sagt Ihnen das vorher — deshalb starten wir bevorzugt mit einem begrenzten Pilot-Projekt statt mit langen Verträgen.

FAQ

Häufige Fragen zum Vertriebs-Outsourcing

Was kostet ausgelagerter Vertrieb im Monat?

Je nach Umfang zwischen rund 2.500 und 10.000 € netto monatlich. Ein begrenztes Pilot-Projekt gibt es bei uns für bis zu 2.900 € einmalig.

Ist Outsourcing günstiger als ein eigener Vertriebler?

In der Regel ja: Ein eigener Mitarbeiter kostet vollständig gerechnet 80.000–120.000 € pro Jahr plus 6–12 Monate Anlaufzeit. Outsourcing startet in Wochen, ist monatlich planbar und ohne Recruiting-Risiko.

Wie schnell kommen die ersten Termine?

Nach dem Setup (Zielkunden, Botschaften, Kanäle) typischerweise innerhalb der ersten 2–4 Wochen — abhängig von Zielgruppe und Angebot.

Ist Kaltakquise per E-Mail und Telefon im B2B erlaubt?

Ja, im B2B ist Ansprache bei mutmaßlichem Interesse an der Leistung zulässig — sauber umgesetzt und DSGVO-konform dokumentiert. Genau so arbeiten wir.

Behalte ich die Kontrolle über meine Kundenkontakte?

Ja. Alle Daten, Sequenzen und Kontakte laufen transparent in Ihrem CRM — Sie sehen jederzeit, wer wann wie angesprochen wurde.

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